Das Magazin für clubfreie Golfer:innen

Was abgesehen von Handschuh, Ball und Tee noch zum Golfen dazugehört …
Bild: shutterstock.com/fifth planett
09.03.2026 / Mixed
Was der Mensch zum Golfen braucht
Du hast die „Mal ausprobieren“-Phase hinter dir und festgestellt: „Golf ist mein Ding“. Jetzt soll auch die Ausrüstung statt geliehen oder provisorisch endlich typgerecht und solide werden. Von Kleinanzeigen bis Pro Shop, Rat ist überall zu finden …
Autor:in: Monica Deniers
… manchmal gut, manchmal teuer. Dabei kommt es bei deiner ersten Ausstattung weniger aufs Geld an, sondern aufs Gefühl – dein Gefühl.
Ob auf der Driving Range (Korb mit ca. 40 Bällen ab 2,- Euro), unter professioneller Anleitung bei einem Schnupperkurs (ab 19,- Euro) oder einer Trainerstunde (ab 40,- Euro), als VcG- oder Club-Mitglied auf einer der zahlreichen Anlagen oder einem der über 400 öffentlichen Golfplätze bundesweit: „Wer heute golfen möchte, dem bieten sich viele und durchaus erschwingliche Möglichkeiten“, so VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. „Golf muss nicht teuer sein, auch nicht in puncto Ausrüstung. Wie bei jedem anderem Sport, stehen einige Anfangsinvestitionen an. Wer sich aber informiert und Preise vergleicht, kann viel sparen. Auch die laufenden Kosten brauchen niemanden zu schrecken!“
Schuhe: unbedingt
Auch wenn es einige Clubs nicht mehr so genau nehmen und Sneaker tolerieren, auf Golfschuhe (wasserdichte, komfortable Modelle ab ca. 90,- Euro) solltest du nicht verzichten. Golfschwünge verlangen Standfestigkeit. Zumindest für Erstkäufe nicht geeignet sind die oft sehr preiswerten Online-Angebote von größenschludrigen und materialtoleranten überseeischen Anbietern. Unbedingt anprobieren! Denn mit Zu-, Zwischen- und Suchwegen kommen auf der Runde locker sechs bis acht Kilometer zusammen. Wer sparen will, findet fast immer ein bequemes Vorjahres-Schnäppchen.Putter: Mein muss sein
"Drive for show, putt for money". Auch Amateur:innen punkten auf dem Grün. Sichere Putts bedingen Vertrauen ins Gerät, deshalb ist ein geliehener oder auf gut Glück online gekaufter Putter keine gute Idee. Es gibt unterschiedliche Kopfformen, Schaftwinkel, Griffe und Gewichtsverteilungen. Nicht zuletzt: Gefallen dir das Design und der Klang im Treffmoment? Wenn alles stimmt, wirst du deinen wichtigsten Schläger zuversichtlich händeln und ihm auch mal einen Fehlputt verzeihen. Innerhalb deines Budgets sollte der Preis nicht ausschlaggebend sein (Einsteigermodelle ab ca. 60,- Euro, gute Mittelklasse ab ca. 120,- Euro, Oberklasse 200,- Euro und mehr), aber Putter gehen nicht so schnell kaputt, nichts spricht gegen einen guten Gebrauchten (Einsteigermodelle ab ca. 40,- Euro, gute Mittelklasse ab ca. 100,- Euro, Oberklasse ab 180,- Euro).Schläger und Tasche: wie’s gefällt
Hier scheiden sich die Geister. Es gibt Leute, die jahrelang nur sporadisch golfen und dabei auf Leihsätze zurückgreifen. Auf Dauer wird das jedoch teuer und immer wieder anderes Gerät ist dem Trainingserfolg nicht dienlich. Der Handel bietet „fehlerverzeihende“ Anfängersätze an (neu, inkl. Bag ab 250,- Euro), zum Teil auch als so genannten Halbsatz (meist Eisen 7, 9, Sandwedge, ein/zwei Hölzer, Putter und Bag, ab 150,- Euro). Die Preise variieren je nach Marke, Qualität und Händler. Weil mit steigender Spielfertigkeit oft der Wunsch nach „besseren“ Schlägern einhergeht, kannst du diese ohnehin preiswerten Einsteigermodelle häufig noch günstiger gebraucht oder reduziert kaufen (ab 100,- Euro). Zwar gilt auch hier: Besser mit Probe als ohne, aber weil mit steigender Spielfertigkeit … (s. v.), wird das kein Erwerb für die Ewigkeit sein, das Risiko hält sich also in Grenzen. Warum nicht direkt in die Vollen gehen? „Das Beste“ ist nicht unbedingt gut – für dich. Erst nach etlichen Runden kannst du (und/oder dein Pro) feststellen, in welche Richtung sich dein Spiel entwickelt und was demnach „das Beste“ ist. Da wäre ein früher Fehlkauf fatal.Bälle: nicht zu knapp
Zu Karrierebeginn landen zahlreiche Bälle abseits der Fairways, aber wer viel sucht, findet auch viele – nicht immer die eigenen. Gut zu wissen: Erst ab mittlerer Spielstärke sind Markeneigenschaften spür- und nutzbar. Du kannst also unbeschädigte Fundbälle, selbstentdeckt oder gekauft (Lakeballs), ebenso gut einsetzen wie preiswerte Neuangebote. Tees, kleine Abschlaghilfen aus Holz oder Kunststoff (ab 5,- Euro) und auch ein Golf-Handschuh (ab 10,- Euro) machen Sinn, sobald man ernster einsteigt. Los geht’s!Gelegenheit zum Golfen
Ob auf der Driving Range (Korb mit ca. 40 Bällen ab 2,- Euro), unter professioneller Anleitung bei einem Schnupperkurs (ab 19,- Euro) oder einer Trainerstunde (ab 40,- Euro), als VcG- oder Club-Mitglied auf einer der zahlreichen Anlagen oder einem der über 400 öffentlichen Golfplätze bundesweit: „Wer heute golfen möchte, dem bieten sich viele und durchaus erschwingliche Möglichkeiten“, so VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. „Golf muss nicht teuer sein, auch nicht in puncto Ausrüstung. Wie bei jedem anderem Sport, stehen einige Anfangsinvestitionen an. Wer sich aber informiert und Preise vergleicht, kann viel sparen. Auch die laufenden Kosten brauchen niemanden zu schrecken!“
Fazit
- In gute Golfschuhe und einen Golfhandschuh zu investieren macht Sinn.
- Der Putter, auch ein guter Gebrauchter, ist der wichtigste Schläger im Bag.
- Ein Anfängersatz oder Halbsatz reicht für den Anfang aus.
- Bei den Bällen tun es statt Neuware auch unbeschädigte Fundbälle.
- Wer golfen möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten.