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Aktiv bleiben fällt manchmal schwer
Aktiv bleiben fällt manchmal schwer Bild: shuttertsock.com/Cast of Thousands
01.04.2025 / Blog

Endgegner Pollen

Wie soll ich jemals das Masters gewinnen, wenn ich im Frühling die Fahne vor lauter Heuschnupfen-Tränen nicht sehen kann?
 

Lesedauer 1 MIN
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Jedes Jahr derselbe Scheiß. Wir sind alle heiß auf die neue Saison, die Schläger scharren mit den Hufen. Wir haben den Winter bei schlechter Luft im Simulator, bei 0 Grad auf der Range und auf Youtube mit GGG verbracht. Jetzt kann es endlich losgehen, das erste Birdie des Jahres wartet – aber der Pollen-Radar geht auf Rot und mein Körper folgt in den Loser-Modus.
 

Ab ins Weltall?

Nichts ist so erbärmlich, wie eine Allergie auf die Natur zu haben. Was ist denn DAS bitte? Die Evolution hätte Typen wie mich längst aussortieren sollen. Wo soll ich im Frühjahr denn hin? Auf den Mars? Fliegt zumindest mein Drive weiter, kaum Luftwiderstand. Aber die Grüns sind wahrscheinlich noch ein paar Jahrhunderte nicht offen. Da können Musk und Trump phantasieren wie sie wollen von der Riviera des Weltalls. Und bestimmt gibt es da oben sowieso irgendeinen dummen Mars-Grashalm, auf den meine Nasenschleimhäute so reagieren wie Ron Weasley auf Spinnen.
 

Oder doch ganz irdisch?

Zweite Möglichkeit: Ich wechsle die Sportart. Brauchen wir gar nicht weiterdiskutieren. Golf wird nur lebenslänglich verhängt, wie von der VcG schon beschrieben. Darum habe ich die dritte Variante gewählt, eine Hyposensibilisierung.

Jeden Tag um 11:25 Uhr nehme ich eine Tablette, drei Jahre lang. Im Frühjahr 2028 werde ich dann hoffentlich in der Lage sein, eine Runde Golf mit weniger als zwanzig Taschentüchern und ohne Lorano-Hangover zu bestehen.

Dann brauche ich nur noch eine neue Ausrede, warum ich das Masters nie gewinnen werde. 

Bis zum nächsten Birdie.
 
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