Foto: shutterstock.com/Blapninyo - Golfen hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz!

Ganzjahressport Golf

Die kalte Jahreszeit ist da – kein Grund, jetzt zu erstarren und die Golfschläger fallen zu lassen.

Vermeintliche Sommersportarten wie das Golfen haben längst das Potenzial zum ganzjährige Vergnügen: Nebel, Kälte und Schmuddelwetter sind kein Grund, die Golfschläger und sich selbst in den Winterschlaf zu verabschieden. Einfach in Bewegung bleiben, das geht auch ohne eine teure Reise in eine wärmere, südlichere Golfdestination, weiß Marco Paeke: „Golf kann mittlerweile auch in Deutschland ganzjährig sehr effektiv gespielt und trainiert werden“, so der VcG-Geschäftsführer. „Für Golfambitionierte und Neugolfer:innen ist die kalte Jahreszeit sogar besonders günstig. Da immer mehr Anlagen den Spielbetrieb aufrecht halten und es abgesehen von günstigen Greenfee- und Trainingsangeboten zudem attraktive Indoor-Spielmöglichkeiten gibt, machen viele Golfer:innen keine winterliche Trainingspause mehr.“

Aktiv durch den Winter

Mit dem Golflehrer und häufig unterstützt durch Computertechnik perfektionieren Ambitionierte in der Nebensaison ihre Putt- und Schwungtechnik. Hilfreich kann auch ein Fitting sein, das viele Golfschulen, spezialisierte Anbieter und Händler anbieten. Die Schläger werden dabei den individuellen Spezifikationen angepasst, um das Potenzial des Spielers voll auszuschöpfen. „In puncto Ausrüstung lohnt es sich, jetzt aktiv zu sein, sprich die Schläger zu checken, zu säubern und gegebenenfalls zu ersetzen oder zu ergänzen. Viele Fachgeschäfte bieten jetzt Rabatte auf Golfkleidung und -Equipment“, sagt Paeke. Ausprobieren lässt sich das neue Material unter anderem in einem der Indoor-Golfcenter, die es mittlerweile in vielen Städten Deutschlands gibt, zum Beispiel im Golf Studio Berlin, Hennygolf-Indoor Golf in Papenburg und GOLFIn in Wuppertal. 

Attraktive Angebote 

Auch bei der Golfhalle Münsterland stehen Golfsimulatoren für das lange Spiel in realitätsnaher Golfplatzumgebung zur Verfügung und das Putten, Chippen sowie Pitchen kann bei angenehmer Raumtemperatur wetterunabhängig trainiert werden. VcGler kommen hier dank eines 10-Prozent-Rabatts günstig in Schwung. Indoor Golf Ruhrpott bietet ihnen die Nutzung des Golfsimulators zum Vorzugspreis von 39,- statt regulär 43,- Euro pro Stunde an. 

Golfen bei Wind und Wetter

Winterschlaf ade heißt es auf innerstädtischen Anlagen wie zum Beispiel bei Citygolf in Stuttgart oder der Golf Lounge in der Hamburg City, deren 40 Abschlagboxen auf drei Ebenen überdacht, beheizbar und windgeschützt sind. Auch bei Schnee ist der Abschlag auf die 175 Meter lange, flutlichtbeleuchtete Driving Range der Anlage kein Problem. Für das kurze Spiel gibt es ganzjährig eine 1000 Quadratmeter große Chipping-Area mit Bunkerlandschaft und Putt-Station. Auch viele klassische Golfanlagen haben sich mit überdachten, beheizbaren Abschlagboxen und Flutlicht, reduziertem Greenfee und Pauschalen für die Range-Bälle auf die Herbst- und Winterzeit eingestellt und halten ihr Sekretariat sowie das Clubrestaurant geöffnet. Vielerorts werden von den Trainern vergünstigte Stunden und Trainingskurse angeboten. So lange es keinen Bodenfrost gibt, sind die meisten Golfplätze und die Sommergrüns bespielbar. Bei frostigen Temperaturen werden provisorische Wintergrüns in Betrieb genommen. „Für Neugolfer ist die Nebensaison ideal, um ihr Spiel zu attraktiven Konditionen zu trainieren“, so Paeke. „Die verkürzten Bahnen und vergrößerten Locheinsätze erleichtern ihnen das Golfen und der Platz ist häufig viel leerer als in der Hochsaison, sie fühlen sich also nicht durch nachfolgende Spieler gehetzt und beobachtet. Die Bewegung an der frischen Luft macht Spaß und hält gesund.“ 

Gut über die Runde kommen

Ziele zu definieren, sich mit Freunden zum Golfen zu verabreden oder Trainerstunden zu buchen motiviert auch in der nassen, kalten und dunklen Jahreszeit. Mit Thermo-Unterwäsche, Socken, Handschuhen und Mütze sowie entsprechender Funktionskleidung, am besten im Zwiebellook, kommen Golfer jetzt warm und trocken über die Runde. Golf-Trolleys sind häufig nicht mehr erlaubt, aber ein praktisches Tragebag tut es auch. Winter-Tees, Tücher zum Säubern der Schläger sowie Golfbälle in knalligen Farben machen jetzt besonders viel Sinn. „Bei Kälte wärmt man die Bälle für optimale Flug- und Rolleigenschaften am besten in der Hostentasche vor“, rät Paeke. 

Am Ball bleiben

Wer bei dem kalten Wetter lieber in den eigenen vier Wänden bleibt, muss auf das Golfen nicht verzichten. Putten lässt sich auch auf dem Wohnzimmerteppich oder einem mobilen Putting-Grün. Golfbücher und Golffilme sorgen für Zerstreuung und können wie Youtube-Golftutorials zum Nachmachen anregen. Das Sortieren der persönlichen Golfbilder oder Zusammenstellen eines Golffotobuchs regt zum Erinnern an schöne Golfstunden an und die Planung der nächsten Golfreise schürt die Vorfreude auf die kommenden Monate. „Mit Golf kann man sich bei jedem Wetter beschäftigen. Das Spiel hat immer seinen Reiz!“, freut sich Paeke. „Wer im Herbst und Winter nicht nur gedanklich am Ball bleibt, ist zum Saisonstart in Topform. Sommerchampions werden im Herbst und Winter gemacht, wie es so schön heißt!“