Wege aus der Stressfalle

Mit Golf und Yoga einen Ausgleich zum Alltag finden – zum „Tag der Workaholics“ am 5. Juli gibt die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) Tipps für ein entschleunigtes Leben.

Always on – in den vergangenen 20 Jahren hat das Internet unser Informations- und Kommunikationsverhalten revolutioniert. Bereits 28 Prozent der Menschen hierzulande sind, einer Studie der Techniker Krankenkasse* zufolge, immer erreichbar – mit fatalen Folgen: 36 Prozent der Berufstätigen in Deutschland gelingt es selten oder gar nicht mehr, abends oder an den Wochenenden von der Arbeit abzuschalten. Ein Viertel der Berufstätigen schafft dies nicht einmal im Urlaub. Die Menschen arbeiten zu viel – und achten zu wenig auf sich. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält Stress für eines der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts. Erschöpfung, Depression, Angstzustände treten als Folgen der Überbelastung auf. Bis zu 13 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind nach Schätzungen von Gesundheitsexperten und Krankenkassen bereits vom Burnout betroffen.** Doch es gibt Wege aus dem Dauerstress. Körper und Seele brauchen Erholungspausen, um neue Energie zu schöpfen, wie Psychologin und Stress-Managerin Dr. Rita Trettin weiß: „Zur aktiven Stressbewältigung eignen sich Sport oder Entspannungsrituale hervorragend.“

Zu sich selbst finden

„Ruhige Sportarten wie Yoga und Golf sind ideal, um den Alltag hinter sich zu lassen. Beide helfen, sich auf sich selbst zu besinnen und zur Ruhe zu kommen, sind durch die fehlenden körperlichen Duelle verletzungsarm und können sowohl allein als auch in einer Gruppe, an der frischen Luft, ohne Stress, ohne hämmernde Beats und Einpeitscher wie in einem Fitness-Studio ausgeübt werden“, sagt VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. „Egal ob jung oder alt und unabhängig vom Beruf, jeder kann diese Sportarten ausüben!“ Yoga ist, so der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY), mittlerweile schon für knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland ein sehr guter Weg, zu innerem Ausgleich und Geistesruhe zu kommen und sich mit Klarheit, Gelassenheit und Stärke dem mitunter herausfordernden Alltag zu stellen. Dass Yoga das Stressmanagement fördert, ist laut BDY wissenschaftlich vielfältig anerkannt. Die indische Bewegungslehre gibt es in zahlreichen Varianten, auch als Golf-Yoga. Sie gilt als ideale Ergänzung zum Golfsport, denn sie fördert neben der Beweglichkeit, Balance und Kraft auch das Koordinationsvermögen, die Feinmotorik und die – auch für das (Berufs)leben nützliche – mentale Stärke. *** Der Körper wird gekräftigt und stabilisiert, Meditation und Atemübungen trainieren die Konzentration – ein klarer Fokus, souveräner Schwung und gelungenere Putts sind die Folge, weshalb auch Profi-Sportler wie Martin Kaymer auf Yoga schwören. ****

Schwungvolle Auszeit

Ob mit oder ohne Yoga – dass Golf gegen Stress hilft und Körper sowie Seele gut tut, ist erwiesen. Jede Aktion auf dem Grün trainiert die geistige Leistungsfähigkeit und verbessert die Stresstoleranz, da bei jedem Schlag Ruhe und Ausgeglichenheit erforderlich sind.***** Golfspielen sorgt, wie eine Untersuchung der Expertin Dr. Petra Sommer belegt, für den Abbau von Stresshormonen: Der Cortisol-Spiegel sinkt erkennbar, Serotonin- und Dopamin-Spiegel (Entspannungs- und Glückshormon) steigen.****** Aus eigener Erfahrung weiß Marco Paeke, wie sehr Golfen den Kopf frei macht: „Schon das Bälle-Schlagen auf der Driving Range ist das beste Anti-Stress-Training. Man konzentriert sich allein auf den Ball, genießt die Natur und lässt den Alltag hinter sich!“ Regelmäßiges Golfspielen hilft, Stress-Symptome zu mindern, also Belastungen auszugleichen, bestätigt Dr. Sommer: „Der Körper reagiert von allein positiv auf den Sport!“

Einfach dem Stress entfliehen

„Ich empfehle jedem, sich einen Ausgleich zum Job zu suchen und die Sommerzeit zu nutzen, um etwas Neues auszuprobieren: eine der mittlerweile über 100 Yoga-Varianten oder Golf zum Beispiel“, so Marco Paeke. In Punkto Golf ist das jetzt leicht: Unter www.golfglueck.de finden Interessierte Schnupperangebote (ab 19 Euro) von über 500 Golfanlagen bundesweit. Über Yoga informiert die Homepage des BDY www.yoga.de. „Golfen und Yoga sind ideal, um den Stress hinter sich zu lassen und Körper und Geist etwas Gutes zu tun“, so Marco Paeke. „Und das nicht nur am ‚Tag der Workaholics‘ …“

* Bleib locker, Deutschland! – TK-Studie zur Stresslage der Nation 2013. Techniker Krankenkasse ISBN 978-3-9813762-5-8.
** Münchner Institut für leistungsorientiertes Denken, www.muenchner-institut.de/burnout-und-unternehmen/zahlen-daten-fakten/
*** www.move-your-game.de/inhalt/Golf-Yoga.html
****  http://www.yogaja.info/yoga-unterricht/golf-yoga/
***** Ladina Bezzola, Susan Mérillat, Christian Gaser and Lutz Jäncke: Training-Induced Neural Plasticity in Golf Novices, in: The Journal of Neuroscience, August 31., 2011, doi: 10.1523/JNEUROSCI.1996-11.2011
******  “Einfluss eines moderaten Golftrainings auf den Cortisol-, Serotonin- und Dopamin-Spiegel“, Studie von Dr. med. Petra Sommer, 2012

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