Vom Gesundheitsmuffel zum Golfspieler

In puncto Gesundheit hat der deutsche Mann Verbesserungsbedarf, belegt ein europäischer Vergleich der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. (DGMG).* Während Frauen häufig auf ihren Körper achten, sind Männer oft zu dick, zu trinkfreudig und zu früh tot: Zum Weltmännertag (03.11.2015) sollen sie sich auf ihre Gesundheit besinnen. Die Vereinigung clubfreier Golfspieler e.V. (VcG) weiß, wie Mannsbilder zu gesunden Vorbildern werden.

Männer bringen eher ihr Auto zur Werkstatt, als zum Arzt zu gehen, so der Mediziner und Kabarettist Eckart von Hirschhausen. Dem Klischee des starken Mannes entsprechend neigen sie dazu, körperliche und seelische Krankheitssymptome zu verharmlosen.** In der Tat gehen 80 Prozent der Männer nicht zur Vorsorge. Über 65 Prozent der Männer glauben, gesund zu sein, und schätzen damit ihren Gesundheitszustand fälschlicherweise besser ein als die deutschen Frauen.*** Männer leben ungesünder als Frauen: Viele Mannsbilder essen mehr Fleisch und weniger Obst und Gemüse als Evas Töchter, sie empfinden mehr Stress in ihrem Leben, sind häufiger Raucher, trinken mehr als doppelt so viel wie Frauen und leben insgesamt riskanter.**** Mit fatalen Folgen: So sterben mehr Männer als Frauen bei Unfällen und laut DGMG erleiden zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr drei Mal so viele Männer einen plötzlichen Herztod wie Frauen. „Es ist wichtig, seinen möglicherweise gesundheitsriskanten Lebensstil von Zeit zu Zeit zu hinterfragen, nicht nur am Weltmännertag“, findet VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. „Und es ist gar nicht so schwer, dauerhaft gesünder zu leben, vor allem wenn man sich Mitstreiter sucht!“

Mehr Bewegung für mehr Lebensfreude

Übergewicht verbunden mit Bewegungsmangel ist laut DGMG die Ursache für die meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen Es sei deshalb kein Wunder, dass der Herzinfarkt noch vor Lungenkrebs die häufigste Todesursache unter deutschen Männern ist. Als gutes und moderates Herz-Kreislauftraining für Männer jeden Alters bietet sich zum Beispiel der Golfsport an. Nach Feierabend ein paar Bälle auf der Driving Range schlagen, eine Runde über den Kurzplatz drehen, mit den Freunden einen Schnupperkurs oder einen der rund 380 öffentlichen Golfplätze besuchen – es ist leicht, mehr Bewegung ins Spiel zu bringen. Wenn „Mann“ sich dann noch bewusster ernährt, ist schon ein großer Schritt in Richtung Vitalität getan. „Golfen wirkt positiv auf die gesamte Körpermuskulatur und aktiviert den Muskel- und Fettstoffwechsel. Es ist das beste Anti-Stress-Training“, weiß Paeke.  „Zudem ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Sport durch Ausschüttung des Glückshormons Dopamin glücklich stimmt. Einer großen Studie des Stockholmer Karolinska-Instituts zufolge haben regelmäßig Golf Spielende sogar eine längere Lebenserwartung als Nicht-Sportler.“*****

Spiel, Sport und Spaß mit Freunden

Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt, ist das Golfen auch in modischer und technischer Hinsicht für Männer reizvoll: Ob in schrillen Farben oder eher dezentem Outfit, mit farbigem Schläger oder buntem Ball, jeder Mann kann heutzutage auf dem Golfplatz durchaus eigenen Geschmack beweisen. Verschiedene Schafthärtegrade oder eine neue Griff-Form – welcher Golfer fachsimpelt nicht gerne auf und nach der Runde über das Spiel oder die Vor- und Nachteile seiner Ausrüstung. Das individuelle Handicap garantiert den fairen Wettkampf unter Freunden. „Der Golfsport ist eine Mischung aus Kraft und Technik. Man ist an der frischen Luft, kann sich immer verbessern, an seinem eigenen Spiel arbeiten und gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tun, nicht nur am Weltmännertag“, erklärt Paeke. „Der Sport gibt neue Energie, hält Körper und Geist in Schwung und ist für ein erfülltes, langes Leben einfach unerlässlich. Grund genug für alle Gesundheitsmuffel, jetzt aktiv zu werden!“

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