Sixpack statt Sitzsack

Millionen Menschen sterben jährlich an Bewegungsmangel. Dabei kann schon ein kleines Maß an Aktivität im Alltag lebensverlängernd wirken, wie die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) von Personal- und Golf-Fitness-Trainer Michael Kleist erfuhr.

„Die gefährlichste Bewegung ist die fehlende Bewegung“, so der Arzt und Jazztrompeter Abbi Hübner. In der Tat verleitet die moderne Arbeitswelt zu körperlicher Inaktivität: 16 bis 18 Millionen Deutsche arbeiten heute im Büro. Jeder Vierte verbringt täglich mehr als neun Stunden im Sitzen. Studien zufolge gehen die Schreibtischtäter am Tag durchschnittlich nur maximal 1000 Meter statt der empfohlenen sieben Kilometer. Über die Hälfte der Büromenschen treibt kaum oder nie Sport. Wie 60 Prozent der Weltbevölkerung gelingt es ihnen noch nicht einmal, täglich mindestens 30 Minuten moderat körperlich aktiv zu sein. Rücken-schmerzen, Korpulenz, Diabetes, Depressionen – der Bewegungsmangel hat gefährliche, sogar fatale Folgen: Über fünf Millionen Menschen sterben pro Jahr weltweit aufgrund von mangelnder Bewegung.* Dabei ist es so leicht, mehr Schwung in den Alltag zu bringen.

Lieber schwingen als sitzen

„Bewegung hält körperlich und mental fit: Schon leichte, regelmäßige Aktivität ist gut und viel effektiver als das Nichtstun“, betont Personal- und Golf-Fitness-Trainer Michael Kleist. „Es hilft, klein anzufangen, zum Beispiel statt des Aufzugs die Treppe zu nehmen, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren oder in der Mittagspause spazieren zu gehen. Wichtig ist, den Anfang zu wagen und herauszufinden, welche Bewegung einem gefällt.“ Motivierend kann es sein, ungewohnte Wege zu gehen, zum Beispiel eine neue Sportart wie das Golfen auszuprobieren. „Bälle schlagen auf der Driving Range, eine 9-Löcher-Runde nach Feierabend oder Spielspaß am Wochenende: Golfen ist in den Alltag integrierbar und als Ausgleich ideal“, so VcG-Geschäftsführer Marco Paeke.  „Ob Schnupperkurse, Golf-Erlebnistag, VcG-Veranstaltung oder öffentliches Golfen: Es lohnt sich, den Golfsport auszuprobieren und seine positive Wirkung auf Körper und Geist zu erleben!“

Das Leben aktiv genießen – mit Golf

Der Golfeinstieg ist heute leichter denn je: Fast jede Golfanlage bundesweit bietet Schnupperkurse an (ab 19,- Euro), die Interessierten einen ersten Eindruck vom Golfsport vermitteln. Bälle schlagen und Schläger sowie Schlagtechniken unter Anleitung eines Golflehrers (Pro) kennen lernen – dies steht auch im Mittelpunkt der Golferlebniswoche des Deutschen Golf Verbandes (DGV): Sie findet vom 6. bis zum 14. Mai bei rund 500 Golfanlagen bundesweit statt.** Sowohl beim Schnupperkurs als auch beim Golferlebnistag stellt der Club die Ausrüstung. Nur Sportschuhe und bequeme Kleidung sind mitzubringen! Wer bereits Golf spielende Freunde hat, kann bei der bundesweiten „Gemeinsam golfen 2017“-Aktion mitmachen: Sie ermöglicht es, Club-Mitgliedern und ihren Freunden an einem Tag ihrer Wahl gemeinsam eine kostenfreie 9-Löcher-Runde auf einer von rund 300 Partner-Anlagen zu spielen.*** Auch die VcG bringt Interessenten und Mitglieder gemeinsam aufs Grün: Sie veranstaltet in diesem Jahr neun ungezwungene get-togethers. Driving Range und Bälle sowie ein Pro stehen den Teilnehmern dabei zur Verfügung. VcG-Mitglieder mit Platzreife (PE) können auf den Events zudem eine 9-Löcher-Runde spielen.****

Bewegung mit Spaß

Auf die Runde geht es auch bei den bundesweit rund 400 öffentlichen Golfplätzen.***** „Die meisten öffentlichen haben kürzere Bahnen und sind sehr anfängerfreundlich“, so Marco Paeke. „Einige sind sogar ohne Platzreife und ohne jegliche Vorkenntnisse bespielbar – und das schon ab 10,- Euro Greenfee, also Platzgebühr!“ Legere Kleidung und Turnschuhe reichen für den Golf-Tag! Schläger können sich Interessierte vor Ort leihen. Um ein richtiger Golfer mit Handicap und Turnierteilnahmen zu werden, ist etwas Übung nötig. Eine Trainerstunde bei einem Pro kostet ab 30,- Euro. Die Übungseinrichtungen der Golfanlagen (Driving Range, Pitching und Putting Grün) stehen in der Regel jedermann offen. Für die Trainingsbälle zahlt man ab 2,- Euro pro Ball-Korb. Wer richtig einsteigen möchte, legt die Platzreifeprüfung nach den Kriterien des DGV ab. Nahezu alle Golfanlagen bundesweit bieten Platzreife-Kurse an, in denen die grundlegenden praktischen und theoretischen Kenntnisse des Golfsports vermittelt werden (Kurs ab 149,- Euro).

Am Ball bleiben

Ob es nach der Platzreife-Prüfung als Club-Mitglied oder clubfrei, zum Beispiel mit der VcG, wei-tergeht, hängt von der geplanten Spielhäufigkeit ab. Die VcG-Mitgliedschaft ist ideal für alle, die Golf ernsthaft aber nur gelegentlich betreiben und sich noch nicht einem Golfclub anschließen möchten. Sie zahlen den VcG-Jahresbeitrag von 195 Euro und sind auf bundesweit mehr als 730 Golfanlagen gegen ein Greenfee von durchschnittlich etwa 50 Euro pro 18-Löcher-Runde willkommen. Wer häufiger spielt und das Clubleben schätzt, ist in einem lokalen Golfclub besser aufgehoben. „Der Spaß an der Bewegung, reichlich frische Luft und die sozialen Kontakte, die man auf dem Grün unweigerlich knüpft, machen Golf zu einem ausgewogenen, ganzheitlichen Breitensport“, so Michael Kleist. „Golfen wirkt positiv auf die gesamte Körpermuskulatur und aktiviert den Muskel- und Fettstoffwechsel. Es ist das beste Anti-Stress-Training. Wer regelmäßig trainiert, lebt besser, denn die Aktivität gibt neue Energie, hält Körper und Geist in Schwung und ist für ein erfülltes, langes Leben einfach unerlässlich!“

* www.ergotopia.de/blog/statistiken-ueber-bewegungsmangel 
** www.golfglueck.de 
*** www.gemeinsam-golfen.de 
**** www.vcg.de/vcg-get-together 
***** Alle Informationen zu den öffentlichen Golfplätzen mit aktuellen Greenfee-Preisen und weiteren Detailinfos unter www.vcg.de.

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