Öffentliche Golfplätze rund um Hamburg

Spiel doch einfach ... rund um Hamburg. Rund 400 Golfanlagen in Deutschland sind öffentlich. Man benötigt keine Mitgliedschaft, keine Ausrüstung, oft noch nicht einmal einen Nachweis über Golfkenntnisse wie die Platzfreigabe. Das Angebot reicht von Übungsarealen über Kurzplätze bis hin zu 27-Löcher-Anlagen. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe die vierte öffentliche Golfregion vor, Mittelpunkt ist diesmal die Hansestadt.

Spiel doch einfach ... rund um Hamburg. Foto: VcG.Zwischen Küste und Heide.

Das zweitkleinste Bundesland muss sein öffentliches Golfangebot nicht verstecken: Im Stundenradius um die Hamburger Altstadt bieten 25 Golfclubs 28 Spielmöglichkeiten ohne Mitgliedschaft, davon neun auch ohne Platzerlaubnis (Stand: August 2017). Fünf Anlagen mit 18 Löchern und eine mit 27 Löchern sind neben diversen Übungsbereichen im Angebot. Platzdesign und Topografie fordern mal mehr und mal weniger Können, es findet sich ein Plätzchen für jeden. Traurige Nachricht für Golfspaß-Freunde: Die urige Übungswiese vom Golf Team Hamburg ist, wahrscheinlich wegen der Bauarbeiten rund um das Volksparkstadion, verschwunden – Revival unwahrscheinlich. Wer stadtnah üben möchte, kann zum Beispiel auf die Trainingseinrichtungen der GolfRange Hamburg-Oststeinbek zurückgreifen, die neben dem normalen Rangefee (5,– Euro) ein Restjahres-Rangefee anbietet (19,– Euro bis 31.12.17).

Wir stellen auf der nächsten Seite drei Plätze rund um Hamburg vor. Weitere finden Sie im VcG-Verzeichnis "Öffentliche Golfplätze.2017" sowie über die differenzierte Platzsuche der VcG hier. Achtung bei den angegebenen Fahrzeiten: Oft ist der Verkehrsfluss aus bzw. in Richtung Innenstadt – freundlich gesagt – zäh.

Auf und Ab – kurz.

Der Golf & Country Club Am Hockenberg präsentiert sich auf einer unterhaltsamen Website, die Golf-Einstiegswillige verführt. Eines allerdings verrät sie nicht: Wer das 25 Minuten südlich der Hamburger City gelegene Übungsareal aufsucht, trainiert nicht nur sein Spiel, sondern auch seine Wadenmuskeln. Vom Parkplatz hoch zum Sekretariat, steil runter zu Driving Range und Kurzspielplatz, hoch (und noch höher für einen kleinen Snack), dann wieder herunter zum Auto, das fordert. Zur Belohnung gibt es fünf kurze, erfreulich flache Löcher samt Zielgolf und Übungsgrüns, eingebettet in sichtschützenden Baumbestand, zum Preis von 15,– Euro für den Tag. Eine Platzerlaubnis benötigt man nicht.

9 Löcher und mehr – stadtnah.

Bei der Anfahrt über den Moorfleeter Deich, der Sportboote auf der Doove Elbe von Bauernhäuschen (Frische Eier!) trennt, wechselt Stadthektik mit Ferienstimmung. Das rote hölzerne Clubhaus signalisiert das Ziel: Red Golf Moorfleet. Was für ein Vergnügen, locker Loch 1 zu spielen, während man dem ruhenden Verkehr auf der nahen A1 zusieht. Die weiteren acht Löcher abseits der Straßen verfügen über ausreichend Wald, Wasser und Sand, um echtes Golffeeling aufkommen zu lassen. Zum Üben gibt es eine große DrivingRange mit Flutlicht und alle üblichen Einrichtungen. PE erforderlich, Startzeit empfohlen. GF 18 Löcher WT/WE: 30,–/35,– Euro, 9 Löcher: 20,–/25,– Euro, Übungsbereich: 8,– Euro.

Drei Plätze – öffentlich.

27 Löcher hat der Golfpark Sülfeld und deshalb benötigt man keine Startzeit. Geradezu begeistert begrüßt die selbst Golf spielende Sekretärin den Gast und gibt gerne Tipps. Bei früher Ankunft sollte man mit dem C-Course beginnen. Die Ruhe und die großzügigen, herausfordernden Löcher lohnen den längeren Anmarsch, der wahrscheinlich die meisten Clubmitglieder auf die Plätze A und B bannt. Diese Plätze sind kürzer und leichter, haben aber durchaus golferische Glanzlichter. Nach neun Löchern erreicht man stets das Clubhaus, bei Bedarf auch die Gastronomie. Schwierigkeitsgrad und Spieltempo erfordern eine PE. GF 18 Löcher WT/WE: 52,–/62,– Euro, 9 Löcher: 34,–/44,– Euro, DR: 5,– Euro.

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