Ich fang jetzt mal an.

Ernsthaft. Also nicht nur auf der Driving Range oder mit dem Trainer über den Platz. Ich will unbekannte Fairways erleben. Aber da geht’s los: Brauche ich eine Startzeit und wenn ja, wie geht das? Was tun im Club und dann am Abschlag? Spiele ich allein oder etwa mit anderen? Damit solche Golfalltags-Fragen nicht die Lust am Spiel vermiesen, gibt dir unsere neue Serie „Golf Basics“ Tipps für den ernsthaften Golf-Anfang.

Ich fang jetzt mal an. Foto: VcG.

Vorbereitung.

Auf der Homepage der VcG findest du Detailinformationen über die Spielmöglichkeiten bundesweit – inklusive Auskunft über Lage, Besonderheiten, Preis sowie – wichtig – Zugangsbeschränkungen und benötigte Vorgabe. Auch die öffentlichen, zum Großteil sogar ohne Platzerlaubnis, bespielbaren Plätze sind hier aufgeführt. Nach der Auswahl lohnt ein Blick auf die Club-Website. Hier sehe ich zum Beispiel, ob mein Wunschtermin mit einem Turnier oder Wartungsarbeiten kollidiert. Hat der Club einen Link zu einer Startzeiten-Vergabe, kann ich sogar meine Wunsch-Startzeit prüfen und dann belegen. Viele Systeme zeigen bereits zu meiner Tee-Time gebuchte Spieler samt Handicap an. Allerdings ist eine leere Startzeit keine Garantie für einen einsamen Abschlag: Wer unbedingt erst mal allein auf die Runde will, sollte telefonisch nach belegungsschwachen Zeiten fragen und um eine Single-Startzeit bitten.

Fragen kostet nichts

Ein Telefonanruf ist auch angebracht, wenn das Internet keine Buchung ermöglicht. Manchmal heißt es: „Kommen Sie einfach, es ist nicht viel los.“ Immer öfter aber will das Sekretariat zur Steuerung der Spielerströme genau wissen, wer/wie viele/mit welcher Vorgabe – wann – wo (Kurzplatz oder …) – wie (9 oder 18 Löcher, Extra Day Score, …) zu erwarten ist. Aber kennst du das, wenn man plötzlich beim Anblick einer Fahne spontan Lust auf Golf bekommt? Zumindest Fragen kostet nichts, oft klappt das auch spontan.

Im Club.

Ob Driving Range oder 18 Löcher, der erste Weg nach Parken und Auspacken führt immer ins Sekretariat. Hier melde ich mich an, zahle Range- oder Greenfee und frage eventuell nach dem Weg zum ersten Tee. Kleine Fehlbestände können im Pro-Shop aufgefüllt werden, in Gedanken überprüfe ich noch einmal, ob ich genügend Bälle, Tees, Ballmarker und eine Pitchgabel dabei habe. Zur Scorekarte (häufig mit Platzübersicht, Blitzschutzhütten und WCs) fehlt nur noch ein Bleistift. Die Restauration versorgt mich mit fehlender Flüssigkeit. Für die Entsorgung derselben findet sich im Clubhaus oft auch die letzte Toilette vor der 6, 9 oder gar 18.

Auf geht’s zum ersten Abschlag!

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