Ich fang jetzt mal an.

Ernsthaft. Also nicht nur auf der Driving Range oder mit dem Trainer über den Platz. Ich will unbekannte Fairways erleben. Aber da geht’s los: Was nehme ich mit auf die Runde? Wie begrüße ich meine Mitspieler? Was ist, wenn da ein Starter steht? Und was hat es mit der Ballspirale auf sich? Im zweiten Teil unsere Serie „Golf Basics“ erfährst du heute mehr über das richtige Verhalten am Abschlag sowie auf und nach der Runde.

Ich fange jetzt mal an. Golf Basics. Foto: VcG.

Am Abschlag

Der Platz ist dank VcG-Homepage gefunden, die Startzeit gebucht – jetzt kann es losgehen! Mit Startzeit soll man möglichst sieben bis fünf Minuten vor Termin am Abschlag sein. Auf und um das Tee sowie auf der ersten Bahn alles leer? Dann machst du einige Probeschwünge (abseits des Abschlags), setzt deinen Ball auf das Tee und startest. Normalerweise stehen da aber immer Leute herum, die es beim Näherkommen zu grüßen und dann zu unterscheiden gilt. Einer trägt ein Klemmbrett in der Hand? Das ist der Starter, du grüßt (ohne Handschlag, weil er keine Hand frei hat), stellst dich namentlich vor und nennst deine Abschlagzeit. Er wiederum macht dich mit deinen Mitspielern bekannt, die du noch einmal persönlich grüßt (mit Handschlag). In den meisten Clubs gilt das sportliche „du“ und der Vorname, siezt dein Gegenüber, passt du dich an. Der Starter schickt die Gruppen per Aufruf los.

Am Anfang

Bis dahin sind die Vorbereitungen erledigt: zwei Bälle, Tees, Ballmarker und Pitchgabel am Körper (Hosentaschen), Handschuh an, Schläger gewählt, Probeschwünge und Dehnübungen ausgeführt, Bahnverlauf, Zielbereich und Weg vom Grün zum nächsten Abschlag gecheckt. Ohne Starter muss man etwaige Mitspieler erfragen und selbst einerseits auf Pünktlichkeit, andererseits auf die Sicherheit der Vorgruppe achten. Ohne Startzeit spielt die Gruppe zuerst, die zuerst da war. Gibt es eine Ballspirale, legt ein Spieler für sich (und seine Gruppe) einen Ball oben hinein. Du bist an der Reihe, wenn die darunter liegenden Bälle entnommen wurden.

Auf der Runde

Was andere Golfer wirklich nervt, ist nicht „schlechtes“ Spiel sondern spielverzögernde Trödelei. Wer die Vorgaben für zügiges Spiel umsetzt, schafft die Voraussetzung für eine für alle erfreuliche spannende Golfrunde. Der Rest ergibt sich von selbst.

Nach der Runde

Hast du mit anderen gespielt, klärt sich jetzt, ob der Abschied oder noch ein Glas/eine Tasse im Clubhaus ansteht. Wer sich auch im Sekretariat verabschiedet und die (ehrlichen) Vorzüge der Anlage lobt, verändert seinen Status möglicherweise von „Greenfeespieler“ auf „netter Gast“.

Schönes Spiel!

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