Golftraining der Zukunft

Mehr Dynamik, Ausdauer und Kraft sowie einen wie von selbst gestählten und geformten Körper dank Elektromuskelstimulation (EMS) – das verspricht ein neues Workout. Wir zeigen, was hinter dem aktuellen Fitness-Trend steckt.

In der Rehabilitation und Physiotherapie wird die Elektrostimulation schon seit Langem eingesetzt – jetzt ist sie durch EMS-Ganzkörpertrainingsgeräte in speziellen Studios jedermann zugänglich. Schneller Muskelaufbau und eine allgemein verbesserte Fitness dank eines kurzen, aber hocheffektiven Trainings mit niedrigfrequenten, elektrischen Impulsen lautet der neue Trend.

Individuell dosiert und für jede Muskelgruppe getrennt gesteuert, erhalten Körper und Muskulatur beim EMS-Training die optimalen Reize. Dazu trägt der Sporttreibende über angefeuchteter, spezieller Baumwollkleidung eine Weste mit Elektroden, deren Impulse an die gesamte Muskulatur weitergeleitet werden und die großen Muskelgruppen Brust, Bauch, oberer und unterer Rücken, aber auch die Beine und Arme trainieren.

Die positiven Langzeiteffekte des EMS-Trainings belegt eine Studie der Sporthochschule Köln unter Dr. Heinz Kleinöder: Sie zeigt, dass EMS-Training in nur vier Wochen die stabilisierende Muskulatur (Rückenstrecker, Bauch) signifikant kräftigt und zu einer 30prozentigen Verbesserung der Bewegungsgeschwindigkeit führt – deutlich mehr als bei klassischen Trainingsmethoden, was der direkten Ansteuerung schneller Muskelfasern durch EMS zugeschrieben wurde. In nur 20 Minuten sorgt EMS für ein zeitsparendes, hocheffektives Ganzkörper-Workout, das auch tiefer liegende Muskeln erreicht und um ein 18-faches intensiver wirkt als ein konventionelles 90-minütiges Krafttraining.

Mit Hightech zum besseren Spiel

Einige EMS-Studios bieten bereits ein spezifisches Golf-Workout an, das als sehr gelenkschonendes Krafttraining ohne Druck und Zugkraft alle golfrelevanten Muskelgruppen aktiviert. Es ermögliche Golfern, gezielt an Dynamik und Stabilität zu arbeiten und ihr Golftraining optimal zu ergänzen, versprechen die Anbieter. Das EMS-Training schaffe die muskulären Voraussetzungen dafür, dass der Schwung stabiler wird, Kraft und Schnelligkeit steigern sich. Der Golfer wird ausdauernder und leistungsfähiger, die Kräftigung des Rumpfes führt zu weiterem, besserem Spiel, die Schlägerkopfgeschwindigkeit, also die Schnelligkeit der Bewegungsausführung, wird maximiert. Der Rücken und die Rotatoren, die für Golfer so wichtige Stützmuskulatur, werden in nur 20 Minuten intensiv trainiert – mit dem Ziel, konstante Leistung auch noch an Loch 18 abzurufen.

Ideal sei es für Golfer, von Oktober bis März zwei Mal die Woche mit EMS zu trainieren, um Muskeln aufzubauen und zu mobilisieren. Während der Saison reiche ein einmaliges Training pro Woche für den Erhalt und als Ergänzung zum Golfspiel. Im Leistungssport ist das Strom-Training heute bereits weitverbreitet. Auch Artur Frank, Medial-Coach des Golf-Team Germany der PGA, und namhafte Golfer setzen auf seine positive Wirkung.

Nähere Infos über EMS zum Beispiel unter www.miha-bodytec.com und www.25minutes.com

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