Golfen leicht gemacht

Sommerzeit – Actionzeit. Die angenehmen Temperaturen und längeren Tage eignen sich ideal, um etwas Neues ausprobieren: Golf zum Beispiel. Wir zeigen wie einfach der Einstieg gelingt.

Schnuppern

Golf ist eine Sportart, die für jeden zugänglich ist. Und der Spaß ist zudem preiswerter, als viele vermuten. Neulinge können schon ab 19,- Euro einen Schnupperkurs belegen. Unter www.golfglueck.de finden Interessierte mit Hilfe einer Postleitzahl-Suche unkompliziert Schnupperangebote von über 500 Golfanlagen in ganz Deutschland. Einfach Sportschuhe und bequeme Kleidung mitbringen – und los geht’s! „Oft reicht schon ein einziger richtig getroffener Ball aus, um die Leidenschaft fürs Golfen zu entflammen“, erklärt Marco Paeke, Geschäftsführer der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG). Dann heißt es: am Ball bleiben, zum Beispiel auf den rund 380 öffentlichen Golfplätzen bundesweit. „Bei den öffentlichen Plätzen handelt es sich in der Regel um Kurzplätze, also Plätze mit kürzeren Bahnen“, so Paeke. „Die meisten sind ohne jegliche Vorkenntnisse bespielbar. Es kann also jeder die Schläger schwingen. Das ist ideal für Anfänger und Einsteiger – und schon ab 10,- Euro Tages-Greenfee, also Spielgebühr, möglich!“

Platzreife

Um ein richtiger Golfer mit einem international anerkannten Handicap zu werden, ist etwas Übung nötig. Um selbstständig zu trainieren, stehen die Übungseinrichtungen der Golfanlagen (Driving Range, Pitching und Putting Grün) offen. Manchmal ist eine Nutzungsgebühr fällig (ab 5,- Euro am Tag) – Trainingsbälle sind ab etwa 2,- Euro pro Korb zu haben. Gerade am Anfang lohnt es sich, einen Golflehrer zu Rate zu ziehen (Stunde ab 30,- Euro). Und sobald die Bälle einigermaßen fliegen, geht’s ans nächste Etappenziel: Die Platzreife! Die Teilnahme an einem Platzreife-Kurs ist schon ab 149,- Euro zu haben.

Nach persönlicher Vorliebe: Club- oder VcG-Mitglied

Sobald die Platzreife in der Tasche und die Lust auf ein eigenes Handicap geweckt sind, stellt sich die die Frage, welche Mitgliedschaft es denn sein soll. Eine ordentliche Club-Mitgliedschaft? Oder vielleicht doch eher eine clubfreie Mitgliedschaft? Beide Varianten haben ihre Vorteile. Die Entscheidung hängt unter anderem von der eigenen Spielhäufigkeit ab. Die clubfreie Mitgliedschaft bei der VcG ist ideal für alle, die nur ab und zu auf die Runde gehen möchten. Sie zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 195 Euro und sind als Gastspieler auf bundesweit mehr als 730 Golfanlagen willkommen – das heißt: die Clubfreien zahlen für jede Runde eine Spielgebühr, das so genannte Greenfee. Für eine 18-Löcher-Runde liegt das bei durchschnittlich etwa 50,- Euro. Wer hingegen häufiger spielt, das Clubleben schätzt, ein soziales Miteinander sucht oder gar in einer Mannschaft spielen möchte, ist in einem lokalen Golfclub besser aufgehoben. So eine Clubmitgliedschaft kostet zwar ab 990 Euro im Jahr – dafür kann man aber auch sooft spielen wie man möchte – quasi zum Flatrate-Tarif. „In den letzten Jahren hat sich der Golfsport stark verändert. Heute haben wir eine Fülle an Angeboten, Spielmöglichkeiten und Mitgliedschaftsformen und dadurch wird Golf als Freizeitspaß für immer mehr Leute beliebter“, so Paeke. „Wer noch nie auf den Ball gedroschen hat, sollte es einfach Mal versuchen!“

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