Equipment für Golfeinsteiger

Der Golfsport ist günstiger als gedacht: Wir zeigen, was Newcomer investieren müssen. Nach der Platzreifeprüfung (Kurs ab 149 Euro) geht es los – das Grün lockt und der Einsteiger rüstet sich professioneller aus. Das Equipment ist durchaus erschwinglich.

Golfeinsteiger benötigen nicht alle Schläger von Beginn an. Sie sollten ein Holz sowie Eisen 5, 7 und 9, Pitching Wedge, Sand Wedge und einen Putter dabei haben. Die Frage nach „neuen“ oder „gebrauchten“ Schlägern muss jeder Golfneuling für sich entscheiden. Über das Internet, Kleinanzeigen oder Aushänge im Club kann man gebrauchte Schläger und Schlägersätze finden. Sinnvoll ist auf jeden Fall die Anschaffung eines Golfbags, um die Schläger zum und über den Golfplatz zu befördern. Leichte Golftaschen mit Tragegurt und Ständer gibt es ab 80 Euro. Der Vorteil eines neuen Schlägersatzes ist, dass die Schläger genau auf die Größe und die individuelle Schwungtechnik des Spielers angepasst (gefittet) werden können. Man sollte sich als Golfeinsteiger am besten fachkundig im Pro-Shop oder von einem Golfausrüster beraten lassen! Ein Halbsatz inklusive Golfbag ist schon ab 150 Euro erhältlich.

Ballangel, Entfernungsmesser, Tees, Ballmarker – Golf-Equipment gibt es zahlreich, der Einsteiger benötigt aber nur einige wenige Gegenstände: Wichtig sind Tees aus Holz- oder Kunststoff (ab 5 Euro), eine Pitchgabel (ab 5 Euro) und Bälle (12er-Pack ab 8 Euro). Für Anfänger sind auch wiederaufbereitete, günstige Bälle (‚Lake Balls’) sehr gut geeignet. Unverzichtbar ist ein Golfhandschuh (ab 5 Euro), damit der Schläger sicher in der Hand liegt. Auf der Driving Range reichen Sportschuhe oder feste Schuhe mit Profilsohle, auf dem Platz braucht der Einsteiger aber wasserdichte und atmungsaktive Golfschuhe (ab 50 Euro).

Spezielle Golfkleidung ist anfangs nicht nötig: Viele Golfclubs und -anlagen haben ihre Kleideretikette inzwischen gelockert und erlauben das Golfen in bequemer, funktioneller Freizeitkleidung. Ärmel- und kragenlose Shirts, Shorts und Trainingsanzüge sind jedoch verpönt. Später empfiehlt sich, mit einer Regenjacke, einem großen Tour-Regenschirm, einer Abdeckung für die Golftasche sowie entsprechender Funktionskleidung auch für schlechtes Wetter gerüstet zu sein. Sonnenbrille und Käppi bei Hitze verstehen sich von selbst.

Clubfrei oder clubgebunden

Sind Platzreife und Ausrüstung erworben, fehlt für das volle Golfvergnügen auf 18-Löcher-Plätzen nur noch die Mitgliedschaft in einem Golfclub oder in der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG).

Auch hier lässt sich die Investition im Rahmen halten: Denn als Mitglied der VcG zahlt man keine Aufnahmegebühr, sondern nur eine Jahresgebühr von 195 Euro und spielt dann ausschließlich gegen eine Platzgebühr, das Greenfee. Allein in Deutschland sind die Clubfreien auf mehr als 730 Golfanlagen willkommene Gastspieler –- das Greenfee für eine 18-Löcher-Runde kostet hierzulande etwa 50 Euro.

Eine Mitgliedschaft in einem Golfclub empfiehlt sich, wenn man viel und oft auf dem gleichen Platz spielen möchte. In Deutschland kostet die Jahresspielgebühr bei einem Club mit einer 18-Löcher-Anlage durchschnittlich rund 1.000 Euro – dafür kann man den "eigenen" Platz aber auch ohne Zusatzkosten so oft nutzen wie man möchte. Spielt man auf einem fremden Platz, ist ebenfalls Greenfee zu entrichten.

Ob frei oder gebunden: Als Club- oder VcG-Mitglied steht einem die Golfwelt offen – und ist, wie aufgezeigt, durchaus erschwinglich!

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