Clubfreie Golfer blicken auf ein gemischtes Jahr zurück

Die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. setzt sich im Jahr 2017 erfolgreich für die Gewinnung neuer Interessenten für die deutschen Golfanlagen ein und treibt ihre Digitalisierungsprozesse voran, muss aber einen leichten Mitgliederrückgang verzeichnen.

Im Jahr 2017 konnte die VcG insgesamt 2.361 neue Mitglieder gewinnen, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 3,3 Prozent entspricht. Dennoch musste der in Wiesbaden ansässige Verein am Ende des Jahres erneut einen leichten Rückgang des Mitgliederbestandes verzeichnen. Denn im Vergleich zum Vorjahr sank die Anzahl der VcG-Mitglieder zum 31.12.2017 von 22.771 am Ende des Jahres 2016 auf 22.370 Mitglieder. Dies entspricht einem Rückgang von 1,8 Prozent. Wie VcG-Präsident Dr. Wolfgang Weikert erklärt, sei diese Entwicklung in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die VcG nicht das eigene Mitgliederwachstum, sondern die Erfüllung ihrer verbandspolitischen Aufgaben in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten gestellt habe. Umso erfreulicher sei es, dass es dennoch gelungen sei, mehr als 2.300 neue Mitglieder zu gewinnen. Wie Weikert verdeutlicht, treten nach wie vor viele Golfspieler, die die VcG verlassen, in einen wohnortnahen Club über. Allein im Jahr 2016 waren dies mehr als 1.100 ehemalige Clubfreie. „Die Zahl für das Jahr 2017 steht derzeit nicht fest, da wir unseren Mitgliedern noch bis Ende März des Jahres 2018 die Möglichkeit geben, ihre Mitgliedschaft rückwirkend zu kündigen, um Mitglied in einem Club zu werden“, so Weikert. „Es ist aber davon auszugehen, dass sich die Zahl auf einem vergleichbar hohen Niveau bewegen wird.“

Erfolgreiche Umsetzung und Weiterführung der Initiative „Gemeinsam golfen“

Wie Weikert erklärt, habe die VcG das Jahr 2017 zwar auch genutzt, um ihre Digitalisierungsprozesse voranzutreiben, wozu die Erweiterung von Zahlungsmöglichkeiten, die Optimierung der VcG-Mitglieder-App und die Intensivierung ihrer Social-Media-Aktivitäten gehöre. Im Wesentlichen habe sie sich aber darauf konzentriert, ihre neue verbandspolitische Aufgabe zu erfüllen und im Kontext eines neuen Förderprojektes qualifizierte Interessenten für die deutschen Golfanlagen zu gewinnen. Hintergrund ist, dass sich auf dem DGV-Verbandstag vom 16. April 2016 die Mehrheit der Delegierten dafür ausgesprochen hatte, dass sich die VcG im Rahmen ihrer Förderaktivitäten künftig noch stärker für die Gewinnung von neuen Interessenten für den deutschen Golfmarkt engagieren möge. „Dieser Aufgabe haben wir uns gern, schnell und wie ich meine erfolgreich gestellt“, führt Weikert aus. Schließlich habe die VcG den Anstoß für die Gründung der bundesweiten Initiative „Gemeinsam golfen“ gegeben, den Dialog innerhalb des deutschen Golfmarktes gesucht, eine Kampagnen-Plattform entwickelt, Werbe- und Info-Materialien bereitgestellt und es vor allem geschafft, rund 40 Partner aus der Golfbranche und über 400 Clubs als aktive Mitglieder der Initiative zu gewinnen. „Der Grundgedanke dieser Branchen-Initiative ist es, die Kräfte und Kompetenzen aller Beteiligten zu bündeln und möglichst viele Golfspieler dazu zu ermuntern, ihre noch nicht golfenden Freunde mit auf eine der teilnehmenden Golfanlagen zu nehmen, um ihnen die Faszination des Sports näherzubringen“, erklärt Weikert. Auf diese Weise sei es den Mitgliedern der Initiative im Laufe des Jahres 2017 gelungen, rund 16.000 qualifizierte Interessenten für die deutschen Golfanlagen zu gewinnen. „Ein erfreuliches Ergebnis, das nicht nur Mut macht und zuversichtlich stimmt, sondern das auch dazu geführt hat, dass es im Jahr 2018 eine Fortsetzung der Initiative geben wird“, so Weikert.

Ausblick: Jubiläumsjahr 2018

Wie Weikert erklärt, feiere die VcG im Jahr 2018 ihren 25. Geburtstag. „Dieses freudige Ereignis werden wir natürlich zum Anlass nehmen, es kommunikativ zu inszenieren und unsere Mitglieder im Laufe der Saison mit der einen oder anderen Aktion zu überraschen“, so Weikert. Eine reichweitenstarke Kampagne zur Gewinnung von Neumitgliedern werde es aber auch in diesem Jahr nicht geben. Vielmehr werde der Fokus auf der Umsetzung der Gemeinsam-golfen-Aktion 2018, dem Vorantreiben der Digitalisierung und der Optimierung von internen Prozessen liegen. „Vor dem Hintergrund der rückläufigen Mitgliederzahlen werden wir das Jahr 2018 aber auch dazu nutzen, uns eingehend mit unserer derzeitigen Ausrichtung, unserem Leistungsangebot und der Zukunft des clubfreien Golfspielens zu beschäftigen“, so Weikert.

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