Am Ball bleiben als Club-, VcG- oder Fernmitglied

Die Platzreife ist geschafft – wie geht es weiter: mit einer clubgebundenen oder einer clubungebundenen Mitgliedschaft? Dies hängt nicht nur vom Spielverhalten ab.

Clubgebundenes Golfen

Für Vielspieler empfiehlt sich die Mitgliedschaft in einem wohnortnahen Golfclub. Auch wer Wert auf das Clubleben und viele Turniere legt, entscheidet sich gerne für die Clubmitgliedschaft. Die Jahresgebühr häufig ab 1000 Euro zahlt sich bei häufigem Golfen aus, denn Club-Mitglieder können den clubeigenen Platz ohne Zusatzkosten nutzen, sooft sie wollen. Sie bezahlen Greenfee, wenn sie nicht auf dem Heimatplatz, sondern auf einem anderen Golfplatz spielen.

Clubungebundenes Golfen

Für Einsteiger, die sich erst einmal orientieren möchten, und für Spieler, die nur sporadisch eine Runde drehen oder auch für Golfer, die viele verschiedene Plätze nutzen möchten, gibt es Alternativen zum clubgebundenen Golf: zum einen die Mitgliedschaft in der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) und zum anderen die Fernmitgliedschaft. Beide Modelle zeichnen sich durch einen geringeren Mitgliedsbeitrag aus, dafür muss der Spieler für jede Runde Greenfee zahlen.

VcG-Mitgliedschaft versus Golf-Fernmitgliedschaft

Eine Golf-Fernmitgliedschaft ist in der Regel eine Mitgliedschaft, die der Club regional nicht absetzen kann. Er vertreibt dieses Restkontingent deshalb zu oft stark reduziertem Preis. Meistens nutzt er dafür kommerzielle Ausweishändler im Internet, die einen Teil des Gewinns für sich beanspruchen. Eine Fernmitgliedschaft können nur Golfspieler erwerben, die mindestens 100 Kilometer von dem entsprechenden Club entfernt wohnen. Als Deutschlands größter Golfverein mit über 23.000 Mitgliedern arbeitet die VcG nicht Gewinn orientiert: Sie ist die einzige Interessenvertretung für clubfreies Golfspielen in Deutschland, die offiziell vom Deutschen Golf Verband (DGV) anerkannt und seit mehr als 20 Jahren eng mit diesem verbunden ist. Die VcG setzt sich gemäß ihrer Satzung für die Liberalisierung und Popularisierung des Golfsports ein, mit intensiven Presse- und Marketingaktivitäten und als finanzieller Förderer: Jährlich lässt sie dem Deutschen Golf Verband (DGV) für bundesweite Golfprojekte ihre aus den Mitgliedsbeiträgen erwirtschafteten Überschüsse zukommen – bis heute rund 22 Millionen Euro (Stand: 12/2014). Damit ist der Verein einer der bedeutendsten Förderer des Golfsports in Deutschland.

Greenfee- und Preistransparenz

Manche Clubs verlangen von Fern- und VcG-Mitgliedern ein erhöhtes Greenfee. Wer eine Fernmitgliedschaft erwirbt, erhält in der Regel keine Übersicht über die Spielmöglichkeiten und die Höhe der jeweils anfallenden Spielgebühren. Die VcG dagegen bietet ihren Mitgliedern größtmögliche Transparenz: Sie hat auf ihrer Homepage www.vcg.de eine Online-Golfplatz-Suche eingerichtet, mit der sich Spielmöglichkeiten und Spielgebühren einfach recherchieren lassen. Dank der guten Kontakte zu Golfclubs und Betreibergesellschaften lassen rund 80 Prozent aller Anlagen in Deutschland VcG-Mitglieder zum niedrigsten angebotenen Tarif spielen.

Mitgliedschaft und Zusatzleistungen

Bei den Fernmitgliedschaften sind das Angebot und die Leistungen für Laien schwer zu überschauen: Zwar ist eine Fernmitgliedschaft im ersten Mitgliedschaftsjahr schon ab ca. 150 Euro zu haben. Oft kommen aber versteckte Kosten hinzu, zum Beispiel eine einmalige Bearbeitungsgebühr oder jährliche Verbandsabgaben. Zusatzleistungen beschränken sich bei den Fernmitgliedschaften häufig auf ein Begrüßungsgeschenk. Die VcG-Mitgliedschaft kostet 195 Euro im Jahr. Verdeckte Kosten gibt es nicht. Zudem bietet der Verein vielfältige Service- und Zusatzleistungen: Das Angebot reicht von bundesweiten Turnierserien, Trainingsgruppen und Mitglieder-Events über Vergünstigungen und Greenfee-Ermäßigungen bis zur vereinseigenen Online-Community und einer wachsenden Fangemeinde bei facebook. Laut einer Umfrage würden 99,3 Prozent der VcGler ihren Verein weiterempfehlen. Die große Zufriedenheit basiert auch auf dem professionellen Mitglieder- und Infoservice: Die VcG hält ihre Mitglieder regelmäßig auf dem Laufenden – mit Direktmailings, Newslettern und einem vierteljährlichen Mitgliedermagazin.

Doppeltes Engagement

Im Gegensatz zu den Fernmitgliedern können sich VcG-Mitglieder zweifach für den Golfsport einsetzen: Durch ihren Mitgliedsbeitrag unterstützen sie automatisch die Förderung bundesweiter Golfprojekte mit ca. 75 Euro im Jahr. Wer sich persönlich engagieren möchte, kann zudem als VcG-Vertreter kandieren: Alle drei Jahre wählen die VcG-Mitglieder eine 30köpfige VcG-Vertreterversammlung. Diese bestimmt drei Mitglieder, die in den neunköpfigen VcG-Vorstand entsandt werden. Der VcG-Vorstand und die VcG-Geschäftsführung kommen mehrmals im Jahr zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Strategien und zu ergreifende Maßnahmen zu beraten. VcG-Mitglieder können also nicht nur sich, sondern auch den Golfsport  in Schwung bringen.

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