Häufig gestellte Fragen

FAQ's

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zur VcGzur VcG-MitgliedschaftVcG oder Fernmitgliedschaftzur Platzreifezum Handicapzu den Turnieren
Seit wann gibt es die VcG eigentlich?

Die VcG ist 1993 vom Deutschen Golf Verband (DGV) gegründet worden, um Golfinteressierten einen modernen, unkomplizierten und preiswerten Start in den organisierten Golfsport zu ermöglichen.

Was unterscheidet die VcG von einem traditionellen Golfclub?

Die VcG unterscheidet sich von einem traditionellen Golfclub insofern, dass sie keinen eigenen Golfplatz hat und ihren Mitgliedern daher kein Spielrecht auf einer eigenen Anlage bietet. Das bedeutet, VcG-Mitglieder sind ständige Gastspieler und entrichten für jede Runde auf einer Golfanlage Greenfee. Inhaber des VcG-Mitgliedsausweises haben die Möglichkeit, auf allen Golfanlagen zu spielen, die für sie offen sind. Bundesweit können VcG-Mitglieder zurzeit bei über 730 Golfanlagen mit über 1.000 Plätzen Golf spielen. Daneben wird der VcG-Ausweis auf Golfanlagen in der ganzen Welt anerkannt.

Wie viele Mitglieder hat die VcG derzeit?

Die VcG hat über 22.000 Mitglieder (Stand: 12/2017), die fast ausschließlich Einsteiger und Golfanfänger sind. Insgesamt haben sich seit Gründung der VcG bereits über 70.000 Einsteiger und Greenfee-Golfer für eine Mitgliedschaft in der VcG entschieden.

Wie viele Personen kümmern sich eigentlich in Wiesbaden um die Belange der Interessenten und Mitglieder sowie die Projekte zur Förderung des öffentlichen Golfsports?

16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen hinter einem der größten Sportvereine Deutschlands und bedienen die Bereiche Geschäftsführung, Sekretariat, Info- und Mitgliederservice, Marketing und Kommunikation, Buchhaltung und Finanzen sowie Versand. Dazu kommen über 80 freiberufliche Golfbegeisterte, die für uns die VcG-Events betreuen.

Gibt es einen Journalistentarif?

Bei der VcG starten Journalisten besonders günstig in die Golfsaison und zahlen statt 195 Euro lediglich 165 Euro. Einzige Voraussetzung: die Vorlage eines gültigen Presseausweises.

Warum ist ein direkter Wechsel von einem Golfclub in die VcG nicht möglich?

Die VcG versteht sich als Förderer des Golfsports und wurde vom Deutschen Golf Verband (DGV) gegründet, um nicht zuletzt den DGV-Mitgliedsvereinen neue Mitglieder zuzuführen.
Als Partner der Golfclubs ist die VcG auf die zur Verfügung gestellten Spielmöglichkeiten der DGV-Clubs für Ihre Mitglieder angewiesen. Dass wir keinem Golfclub Mitglieder abwerben möchten, versteht sich daher von selbst.

Was kostet die Mitgliedschaft bei der VcG und gibt es eine Aufnahmegebühr?

Die Mitgliedschaft in der VcG beträgt für ein Kalenderjahr [01.01. bis 31.12.] 195 Euro. Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre, Studenten bis 27 Jahre, Auszubildende sowie Wehr- und Ersatzdienstleistende bezahlen sogar nur 95 Euro, Journalisten 165 Euro. Eine Aufnahmegebühr gibt es bei der VcG nicht.

Wie ist die Kündigungsfrist bei der VcG?

Die VcG-Mitgliedschaft kann immer zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden. Dabei muss die schriftliche Kündigung spätestens am 1. November in der VcG-Geschäftsstelle eingegangen sein.

Der Fernmitgliedschaftsausweis unterscheidet sich vom VcG-Ausweis. Warum ist das so?

Grundsätzlich gibt es innerhalb des deutschen Golfmarktes zwei Mitgliedschaftsmodelle: Auf der einen Seite steht das anlagengebundene Golf und die Mitgliedschaft in einem Golfclub. Auf der anderen Seite das anlagenungebundene Golf und die Mitgliedschaft in der VcG. Für beide Varianten hat der Deutsche Golf Verband (DGV) jeweils einen Mitgliedsausweis entwickelt: den Clubausweis und den VcG-Ausweis. Beide Ausweise werden also vom Dachverband herausgegeben und lassen lediglich durch ihr unterschiedliches Layout erkennen, ob der Inhaber Mitglied in einem Club oder ob er Mitglied bei der VcG ist.

Bei dem Clubausweis gibt es jedoch eine Besonderheit: Denn im Jahr 2009 hat der DGV auf Wunsch seiner Mitglieder, der Clubs und Betreibergesellschaften, eine Kennzeichnung der von ihm herausgegebenen Clubausweise eingeführt, die im Jahr 2016 noch einmal modifiziert wurde. Ziel der Kennzeichnung ist es, Inhaber einer günstigen Fernmitgliedschaft einfach und schnell identifizieren und den Clubs auf diese Weise die Möglichkeit geben zu können, eine Differenzierung der Greenfee-Preise vorzunehmen. In der Praxis heißt dies nichts anderes, als dass Fernmitglieder im Falle einer differenzierten Preispolitik ein höheres Greenfee zahlen als regional ansässigen Club-Mitglieder.

Insofern gibt es derzeit zwei Varianten des Clubausweises: Den Clubausweis mit der Kennzeichnung "R" und den Clubausweis ohne die Kennzeichnung "R". Die jeweilige Kennzeichnung verrät, ob der Inhaber des Ausweises seinen Wohnsitz im Umkreis von 70 Kilometern rund um die Golfanlage hat oder nicht. Sofern der Clubausweis mit dem Regionalitätsmerkmal "R" gekennzeichnet ist, ist in der Regel davon auszugehen, dass der Inhaber in der Nähe seines Clubs wohnt – und es sich also um ein "regionales Mitglied" handelt. Fehlt jedoch dieses "R" auf dem Ausweis, ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Ausweisinhaber um ein Fernmitglied handelt, das einen günstigen Beitrag zahlt. Insofern ist praktisch jeder Inhaber einer Fernmitgliedschaft als solcher zu identifizieren, sobald er seinen Ausweis vorlegt, um gegen Greenfee zu spielen. Nun hängt es von der Greenfee-Politik des jeweiligen Clubs ab, ob ein Fernmitglied ein höheres Greenfee zahlen muss oder nicht. Derzeit arbeiten etwa 25 bis 30 Prozent der Clubs mit einer Greenfee-Differenzierung.

Inwieweit setzen sich VcG und Anbieter von Fernmitgliedschaften für die Förderung des Golfsports in Deutschland ein?

Eine Kernaufgabe der VcG ist die Förderung des Golfsports. So ist es in der Vereinssatzung festgeschrieben. Die VcG setzt sich nicht nur insofern für die zunehmende Verbreitung des Golfsports ein, indem sie Einsteigern, Gelegenheitsgolfern und Greenfee-Spielern eine kostengünstige, flexible und anerkannte Mitgliedschaft innerhalb der Verbandsstrukturen bietet, sondern indem sie ihre jährlich erwirtschafteten Überschüsse dem Deutschen Golf Verband (DGV) für die Förderung des Golfsports zur Verfügung stellt. Bis heute sind auf diese Weise rund 28 Millionen Euro (Stand: 31.12.17) in verschiedene Förderprojekte geflossen. Nicht zuletzt auch aufgrund dieser enormen finanziellen Leistungen, von denen alle am Golfmarkt Beteiligten profitieren, haben die VcG und ihre Mitglieder in den vergangenen Jahren stetig an Anerkennung und Akzeptanz gewonnen.

Vermittlungsagenturen von Fernmitgliedschaften haben sich in erster Linie auf die Online-Vermarktung von Mitgliedschaften spezialisiert und leisten keinen finanziellen Beitrag für die Förderung des Golfsports.

Kann ich als VcG- oder Fernmitglied EDS-Runden spielen?

Grundsätzlich ist das in beiden Fällen möglich. Damit ein EDS vorgabenwirksam wird, muss diese vor Antritt im Clubsekretariat vor Ort registriert werden. Der Zähler muss ein Handicap von mindestens -54 haben. Ein Golfprofessional kann nicht als Zähler fungieren. Eine EDS-Runde kann nur dann als vorgabenwirksam eingetragen werden, wenn der Club das Ergebnis übermittelt. Der Spieler selbst ist nicht berechtigt, das Ergebnis einzureichen. EDS-Runden können ab sofort auf allen deutschen Golfplätzen mit gültigem Course-Rating gespielt werden. Ein Wechsel des Clubs ist jederzeit möglich.

Jeder DGV-Mitgliedsverein entscheidet selbst darüber, ob VcG- und Fermitgliedschafts-Mitglieder bei ihm EDS-Runden spielen können.

Kann ich als VcG- oder Fernmitglied Turniere spielen? Wie ist es um das Turnierangebot bestellt?

Generell gilt, dass sowohl VcG-Mitglieder als auch Inhaber einer Fernmitgliedschaft an offenen Wettspielen, die Jahr für Jahr zu Tausenden veranstaltet werden, teilnehmen können – vorausgesetzt, dass sie die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen wie zum Beispiel ein Mindesthandicap erfüllen. Um an einem offenen Wettspiel teilzunehmen, ist es lediglich notwendig, sich bei dem austragenden Club rechtzeitig anzumelden. Je nach Club kann dies entweder telefonisch, per E-Mail oder über eine Online-Buchung erfolgen.

Als serviceorientierter Verein bietet die VcG ihren Mitgliedern neben anderen Zusatzleistungen auch vorgabenwirksame Turnierserien an: Die VcG-Wettspielserie "Hit & Hope" geht über 9 Löcher und richtet sich in erster Linie an Einsteiger. Die Turnierserie "Club meets VcG" wird von ausgesuchten Clubs speziell für VcG-Mitglieder veranstaltet, über 18 Löcher ausgetragen und ist sowohl für Neulinge als auch für fortgeschrittene Golfspieler geeignet.

Auch der Heimatclub eines Fernmitglieds trägt in der Regel diverse Turniere auf seiner Anlage aus. Da der Platz aber meist sehr weit vom Wohnort des Fernmitglieds entfernt liegt, ist dieses Angebot für das Fernmitglied kaum relevant.

Was ist eine Fernmitgliedschaft? Wie wird sie vermarktet? Und für wen ist sie geeignet?

Die so genannte Fernmitgliedschaft eines innerhalb des Deutschen Golf Verbandes (DGV) organisierten Clubs ist eine vergünstige Club-Mitgliedschaft für Golfspieler, die in der Regel wenigstens 70 Kilometer von dem entsprechenden Club entfernt wohnen. Bei diesen Mitgliedschaften handelt es sich üblicherweise um Restkontingente, die in der unmittelbaren Umgebung des Clubs nicht vermarktet werden konnten.

Hintergrund ist, dass die Anzahl der Mitgliedsausweise in einem Club begrenzt ist. Denn: Jeder Club erhält vom DGV pro 9 Löchern das Recht, bis zu 700 Mitgliedsausweise auszugeben – gerechnet auf eine Golfanlage mit 18 Löchern sind es demnach maximal 1.400 Ausweise. Um Mitgliedschaften, die regional keinen Absatz finden, dennoch zu vermarkten, werden die "überschüssigen" Mitgliedschaftskontingente in Form von "Fernmitgliedschaften" entweder von kommerziellen Ausweishändlern im Internet oder von den Clubs selbst zu reduzierten Preisen vertrieben.

So wie das VcG-Mitglied hat auch der Inhaber einer solchen "Fernmitgliedschaft" die Möglichkeit, gegen Greenfee zu spielen. Das heißt: Auch das Fernmitglied muss für jede Golfrunde eine Spielgebühr bezahlen – meist sogar auf dem eigenen, entfernt liegenden Heimatplatz.

Was kosten VcG- und Fernmitgliedschaften? Und welche Serviceleistungen werden geboten?

Der Mitgliedsbeitrag bei der VcG beträgt pro Kalenderjahr 195,- Euro. Es kommen keine weiteren Kosten hinzu – also keine Aufnahmegebühr, keine Bearbeitungsgebühr oder sonstige versteckte Kosten. Zusätzlich zum persönlichen VcG-Mitgliedsausweis und zur international gültigen Handicapführung umfasst der Mitgliedsbeitrag folgende kostenlose Leistungen:

  • Über 100 Events* im Jahr (Turniere, Trainingskurse, Get-togethers)
  • International gültige Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherung auf Golfplätzen
  • Zugang zur Online-Community und zur VcG-Mitglieder-App mit vielen Features nur für Mitglieder
  • Umfassendes Mitgliederhandbuch "KOMPAKT." (jährlich neu)
  • 4-mal im Jahr das eMagazine "FREE GOLFER"
  • Preisvorteile bei Kooperationspartnern (z. B. Mietwagen, Greenfees, Golf-Arrangements, Hardware)
  • Teilnahme an der VcG-Regionen-Rangliste mit exklusiven Preisen
  • Ganzjährige kompetente Beratung (telefonischer Mitgliederservice)
  • Newsletter mit aktuellen Angeboten/Aktionen für VcG-Mitglieder
  • 20-Euro-Einkaufsgutschein von all4golf (einmalig bei Eintritt)
  • Regelbuch "Offizielle Golfregeln 2016-2019" (einmalig bei Eintritt, Mindestumsatz 100,- €)
  • Prämie im Wert von 50 Euro für die Werbung eines Neu-Mitglieds

Der Markt der von Vermittlungsagenturen angebotenen Fernmitgliedschaften ist schwer zu überschauen. Das Gleiche gilt für die Höhe der geforderten Jahresbeiträge. Im Durchschnitt beträgt der Jahresbeitrag für eine Fernmitgliedschaft derzeit etwa 150,- € bis 200,- €. Manche Angebote liegen darüber, einige Aktionsangebote darunter.

Doch Vorsicht: Nicht selten kommen versteckte Kosten hinzu. Wie zum Beispiel eine einmalige Bearbeitungsgebühr. Oder die Landesgolfverbands- und DGV-Beiträge. Hier empfiehlt es sich, gründlich zu lesen und auch einen Blick auf das Kleingedruckte zu werfen! Was die Zusatz- und Serviceleistungen der Vermittlungsagenturen anbelangt, ist zu erwähnen, dass es für Neumitglieder nicht selten ein einmaliges Begrüßungsgeschenk gibt – zum Beispiel ein Gutscheinbuch. Damit hat sich der "Service" aber meist auch schon erschöpft.

* Teilnahme gegen Gebühr.

Was tun VcG und Anbieter von Fernmitgliedschaften für die Akzeptanz ihrer Mitglieder? Inwieweit setzen sie sich für die Interessen der Gelegenheits- und Greenfee-Spieler ein?

Die VcG ist mit ihren über 22.000 Mitgliedern nicht nur eine starke Golf-Community, sondern auch die einzige vom Deutschen Golf Verband anerkannte, bundesweit tätige Interessenvertretung clubfreier Golfspieler, die gegen Greenfee spielen möchten. Daher gehört es zu ihrem Selbstverständnis, sich auf allen Ebenen für die Interessen ihrer Mitglieder und die wachsende Akzeptanz des anlagenungebundenen Greenfee-Golfens zu engagieren.

Dieser Kernaufgabe kommen sowohl der ehrenamtlich arbeitende 9-köpfige Vereinsvorstand, als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle nach. Dabei steht die VcG nicht nur in enger Verbindung zum Deutschen Golf Verband und seinen Gremien, sondern sucht selbstverständlich auch den regelmäßigen Dialog mit den innerhalb des Deutschen Golf Verbandes organisierten Clubs und Betreibergesellschaften. Darüber hinaus sensibilisiert die VcG Medien und Öffentlichkeit für das clubfreie Golfspiel, indem sie zum Beispiel auf Tagungen und Symposien auftritt, bundesweite Kampagnen umsetzt, in den Sozialen Medien aktiv ist und Medienarbeit betreibt.

Die Vermarktungsagenturen von Fernmitgliedschaften richten Ihr Augenmerk in erster Linie auf die möglichst erfolgreiche Vermarktung der Mitgliedschaften. Ein darüber hinausgehendes systematisches Engagement für die Interessen von Greenfeespielern ist schwer auszumachen.

Wie ist die VcG eigentlich entstanden? Und für wen ist die clubfreie Mitgliedschaft geeignet?

Mit ihren mehr als 22.000 Mitgliedern ist die VcG die einzige vom Deutschen Golf Verband (DGV) anerkannte, bundesweit agierende Vereinigung der clubungebundenen Golfspieler in Deutschland. Der Verein wurde von den innerhalb des DGV organisierten Clubs per Beschluss im Jahr 1993 ins Leben gerufen, um all denjenigen Golfspielern, die sich (noch) nicht an einen Club binden möchten, eine "clubfreie", anerkannte Mitgliedschaft innerhalb der Strukturen des DGV zu einem preiswerten Jahresbeitrag von derzeit 195,- Euro zu ermöglichen.

Die VcG richtet sich mit ihrem Leistungsangebot also ganz gezielt an Spieler, die das flexible Modell des Greenfee-Golfens, bei dem man für jede Runde, die man spielt, eine Spielgebühr (das so genannte Greenfee) entrichtet, dem clubgebundenen Golf vorziehen.

Wie ist es um die Akzeptanz von VcG- und Fernmitgliedern bestellt? Wo können sie zu welchen Konditionen spielen?

VcG-Mitglieder können weltweit gegen Greenfee Golfen – allein in Deutschland sind sie auf 98 Prozent aller Golfanlagen willkommene Gastspieler. Bei den wenigen Anlagen, auf denen VcG-Mitglieder nicht spielen dürfen, handelt es sich in der Regel um "Private Clubs", also um rein mitgliederorientierte Anlagen, die generell kein oder nur ein geringes Interesse an Gastspielern haben. Bei rund 75 Prozent aller Anlagen zahlen VcG-Mitglieder den bestmöglichen Preis – spielen also zum niedrigsten angebotenen Greenfee-Tarif. Etwa ein Viertel der Clubs verlangt von VcG-Mitgliedern einen Greenfee-Aufschlag – stets gemessen an dem besten, also niedrigsten Preis. Meist beträgt dieser Aufschlag nicht mehr als 10 Euro pro 18-Löcher-Runde. Einige Anlagen bieten VcG-Mitgliedern Greenfee-Ermäßigungen. Um ihren Mitgliedern ein Höchstmaß an Transparenz rund um ihre Spielmöglichkeiten und die Konditionen zu bieten, führt die VcG jedes Jahr eine umfangreiche Befragung aller Golfanlagen in Deutschland durch. Ziel ist es, alle für VcG-Mitglieder relevanten Informationen zu erfassen und ihnen zugänglich zu machen. Die Ergebnisse dieser Befragung werden in einer speziell für VcG-Mitglieder entwickelten Golfplatz-Suchmaschine unter www.vcg.de veröffentlicht. Das heißt: Für VcG-Mitglieder ist transparent, wo sie zu welchen Konditionen spielen können.

Generell gilt auch für Inhaber einer Fernmitgliedschaft, dass sie weltweit gegen Greenfee spielen können. In Deutschland gibt es jedoch einige Einschränkungen. Denn viele Clubs sind mit dem Verkauf von Fernmitgliedschaften – insbesondere durch kommerzielle Vermittlungsagenturen – nicht einverstanden. Daher zahlen Fernmitglieder bei einer Reihe von Golfanlagen ein erhöhtes Greenfee. Dieser Umstand wird von den Vermittlungsagenturen gern verschwiegen. Leider können die kommerziellen Vermarkter nicht darüber Auskunft geben, auf welchen Anlagen ein Inhaber einer Fernmitgliedschaft zu welchen Konditionen spielen kann. Um böse Überraschungen zu vermeiden, ist dem Inhaber einer solchen Fernmitgliedschaft daher zu empfehlen, sich im Vorfeld seines Spiels bei der jeweiligen Anlage nach den genauen Spielbedingungen und Konditionen zu erkundigen.

Wie wird mein Handicap als VcG- oder Fernmitglied verwaltet? Wie und wo kann ich es einsehen?

Als Mitglied des Deutschen Golf Verbandes ist die VcG dazu berechtigt, für ihre Mitglieder ein international gültiges Handicap zu führen. Alle vorgabenwirksamen Ergebnisse, ganz gleich ob es sich um EDS-Runden (vorgabenwirksame Privatrunden) oder vorgabenwirksame Turniere handelt, werden bei der VcG für jedes einzelne Mitglied verwaltet und dokumentiert. Das aktuelle Handicap – sowie ihre komplette Spielhistorie – können VcG-Mitglieder entweder im passwort-geschützten Mitgliederbereich (VcG-Online-Community) oder in der speziell für VcG-Mitglieder entwickelten VcG-App einsehen. Alternativ kann es das Handicap auch beim VcG-Mitgliederservice per Mail oder Telefon erfragt werden.

Inhaber einer Fernmitgliedschaft können ihr aktuelles Handicap entweder direkt bei ihrem Club erfragen oder – sofern ein Mitgliederbereich vorhanden ist – auch über die Internetseite des Clubs abrufen.

Zusätzlich haben sowohl VcG-Mitglieder als auch Inhaber einer Fernmitgliedschaft die Möglichkeit, ihr Handicap im passwort-geschützten Mitgliederbereich von mygolf.de abzurufen. In dieser Online-Datenbank sind alle innerhalb des Deutschen Golf Verbandes organisierten Golfer mit ihrer Spielhistorie und dem Vorgabenstammblatt erfasst.

Ich habe bereits eine Platzreife erworben. Wird diese von der VcG anerkannt?

Eine bereits vorhandene Platzreifeprüfung wird bei Eintritt in die VcG anerkannt, wenn sie nach den offiziellen Richtlinien des DGV in einem hierfür lizenzierten Golfclub abgelegt wurde.

Muss ich eine bestandene Platzreifeprüfung vorweisen, um Mitglied in der VcG werden zu können?

Nein. Du kannst auch ohne Platzreifeprüfung Mitglied in der VcG werden. Allerdings musst du eine Platzreife nachweisen, damit die VcG eine Vorgabe für dich führen darf. Erst mit bestandener Platzreifeprüfung und der Clubvorgabe -54 darfst du z. B. an einem Turnier teilnehmen.

Muss ich in dem Club, in dem ich die Prüfung ablegen will, auch den Vorbereitungskurs besuchen?

Dies differiert von Fall zu Fall. Jeder Golfclub hat hier seine eigenen Regelungen. Deshalb kläre diese Frage bitte direkt mit dem entsprechenden Golfclub / Pro ab.

Wie bereite ich mich auf die Prüfung vor?

Sehr effektiv ist die Teilnahme an speziellen Vorbereitungs- und Qualifizierungskursen, die mit der DGV-Platzreife abschließen. Diese Kurse werden von den meisten Clubs auch für Einsteiger und Anfänger, die noch nicht Mitglied in einem Club sind, angeboten. Über das aktuelle Kursangebot und die Prüfungsmöglichkeiten erkundige dich am besten direkt bei den Clubs vor Ort.

Wo kann ich eine Platzreifeprüfung ablegen?

Die DGV-Platzreife wird von rund 700 lizenzierten Golfclubs und -schulen in ganz Deutschland angeboten.

Kann ich ein Handicap auch ohne DGV-Platzreifeprüfung erlangen, wenn ich schon einmal eine Platzreifeprüfung bestanden habe?

Die VcG kann für dich erst dann ein Handicap führen, wenn du die DGV-Platzreifeprüfung nach den offiziellen Richtlinien des Deutschen Golf Verbandes (DGV) in einem vom DGV hierfür lizenzierten Golfclub mit Erfolg absolviert haben. Vorhandene DGV-Platzreifeprüfungen werden von der VcG akzeptiert.

Muss ich bei Eintritt in die VcG die DGV-Platzreifeprüfung ablegen, wenn ich früher schon einmal ein gültiges Handicap in einem Club gehabt habe?

Nein. Wurde für dich früher bereits einmal ein gültiges Handicap von einem Club geführt, werden die Regelungen zur Wiederzuerkennung einer "verloren gegangenen" Vorgabe herangezogen. Beachte dazu bitte die Frage: "Wie läuft die Wiederzuerkennung eines Handicaps ab?"

Überträgt die VcG ein gültiges Handicap?

Aus dem DGV-Vorgabensystem ergibt sich, wann eine Vorgabe, die ein bisheriger Verein für dich führt, nach Austritt aus diesem und Eintritt in die VcG von der VcG übernommen werden darf. Dies ist nur innerhalb von 12 Monaten möglich. Anderenfalls müssen die Regelungen zur Wiederzuerkennung einer "verloren gegangenen" Vorgabe herangezogen werden. Die Übernahme setzt voraus, dass du das letzte aktuelle Vorgabenstammblatt sowie eine Kopie des letzten Mitgliedsausweises bei der VcG einreichst.

Bitte beachte, dass der Wechsel von einem DGV-Club in die VcG nur möglich ist, wenn dein Verein ein schriftliches Einverständnis erteilt (unterschrieben vom Clubmanager oder einem Vorstandsmitglied).

Die Übernahme eines Handicaps aus einer Mitgliedschaft in einem ausländischen Club prüft die VcG im Einzelfall. Hierzu reiche bitte Unterlagen über Mitgliedschaft und Handicap bei der VcG ein.

Wie kann ich mein Handicap verbessern?

Nach eingetragener Platzreife (Clubvorgabe -54) gibt es zwei Wege, um das Handicap herunterzuspielen: vorgabenwirksame Wettspiele und EDS-Runden (Extra Day Scores). Die VcG bietet jedes Jahr eine Vielzahl von vorgabenwirksamen Wettspielen an. Aber auch viele DGV-Clubs laden VcG-Mitglieder zu ihren offenen vorgabenwirksamen Wettspielen ein.

Sind 9-Löcher-Turniere für VcG-Mitglieder vorgabenwirksam?

Bei der VcG werden in den Vorgabenklassen 2 bis 6 (-4,5bis -54) Ergebnisse aus 9-Löcher-Wettspielen eingetragen. 

Was muss ich beachten, wenn ich eine EDS-Runde (Extra Day Score) spielen möchte?

Neben vorgabenwirksamen Wettspielen sind auch EDS -Runden (Extra Day Scores) für das Handicap relevant. EDS-Runden können nur in Deutschland und dürfen auch über 9 Löcher gespielt werden. Die EGA-Vorgabenklassen 2 bis 6 (-4,5 bis -54) können beliebig viele EDS -Runden spielen.

Damit ein EDS vorgabenwirksam wird, muss dieser vor Antritt im Clubsekretariat vor Ort registriert werden. Der Zähler benötigt eine EGA-Stammvorgabe von mindestens -54. Ein Golfprofessional kann nicht als Zähler fungieren! Eine EDS-Runde kann nur dann als vorgabenwirksam eingetragen werden, wenn der Club das Ergebnis an die VcG übermittelt. Der Spieler selbst ist nicht berechtigt, das Ergebnis einzureichen. EDS-Runden können ab sofort auf allen deutschen Golfplätzen mit gültigem Course Rating gespielt werden. Ein Wechsel des Golfclubs ist jederzeit möglich.

Jeder DGV-Mitgliedsverein entscheidet selbst darüber, ob VcG-Mitglieder bei ihm EDS-Runden spielen können. Erkundige dich bitte vorher, ob die ausgewählte Golfanlage die notwendige vorherige Registrierung und die Ausgabe der entsprechenden Zählkarte anbietet.

Was geschieht mit meinem Handicap, wenn ich aus einem Club oder aus der VcG austrete?

EGA-Stammvorgaben dürfen nur von Beginn bis Ende der Mitgliedschaft in einem Mitgliedsverein des DGV geführt werden. Endet deine Mitgliedschaft, dein Spielrecht oder verlierst du den Status als Golfamateur, dann verlierst du auch dein Handicap.

Trittst du innerhalb von 12 Monaten wieder in einem DGV-Club oder der VcG ein, dann kann der Club oder die VcG dein Handicap übertragen. Solange du spielberechtigtes Mitglied eines DGV-Clubs oder der VcG bist, bleibt deine EGA-Stammvorgabe erhalten. Eine EGA-Stammvorgabe kann höchstens auf -36,0 heraufgesetzt werden. Im Bereich der Clubvorgaben erfolgt keine Heraufsetzung.

Wie läuft die Wiederzuerkennung eines Handicaps ab?

Eine EGA-Vorgabe (Handicap), bisher DGV-Stammvorgabe, darf für einen Spieler nur von Beginn bis Ende der Mitgliedschaft und/oder Ende einer spielberechtigten Mitgliedschaft in einem Golfclub geführt werden. Endet die Mitgliedschaft, das Spielrecht oder verliert der Spieler den Status als Golfamateur, verliert er sein EGA-Handicap.

Einem Spieler, der schon einmal ein gültiges Handicap gehabt hat, kann auf der Grundlage von einem Ergebnis, das er in einer Privatrunde erspielt hat, vom Vorgabenausschuss der VcG ein neues Handicap erteilt werden (EGA-VS 3.14).

Das Erspielen des Ergebnisses ist erst ab Beginn der Mitgliedschaft in der VcG möglich. Die Ergebnisse müssen in Privatrunden (keine Turniere/ keine EDS-Runden) über 18 Löcher (alternativ 2 x 9 Löcher) als Einzel-Zählspiel (keine Löcher streichen) gespielt werden. 

Den Platz kannst du selbst aussuchen. Wesentlich ist, dass es ein vermessener Golfplatz ist, für den ein Slope-Rating-Wert vergeben worden ist und dass die Platzbedingungen am Spieltag ein vorgabenwirksames Spiel zulassen.

Auch deinen Zähler kannst du ebenfalls selbst wählen. Er sollte möglichst das Handicap 36,0 (oder besser) führen (Nachweis: Kopie seines Clubausweises oder Kopie seines Vorgabenstammblattes oder schriftlich notieren: Namen, Mitgliedsnummer, Club, Handicap).

Das Spielen von Turnieren ist bis zur Festlegung eines neuen Handicaps nicht möglich.

Du erhältst zunächst einen VcG-Mitgliedsausweis ohne Handicap-Eintrag. Sollte es notwendig sein, stellt dir der Vorgabenausschuss der VcG eine schriftliche Bestätigung für die gastgebenden Clubs aus.

Kann ich meine Flightpartner mitbestimmen?

Nein, es gibt keine Wunschflights. Möglich ist der begründete Wunsch nach einer früheren oder späteren Startzeit. Diesen Wunsch versuchen wir zu berücksichtigen. Wende dich bitte in diesen Fällen an das VcG-Eventteam: 0611 34104-16.

Sind bei VcG-Turnieren Zuschauer erlaubt?

Zuschauer sind grundsätzlich herzlich willkommen, solange diese nicht beratend in das Spiel eingreifen oder den Spielbetrieb aufhalten. Wenn Zuschauer mit dem/r Spieler/in über das Fairway mitgehen möchten (z. B. als Caddy), frag bitte vor Turnierbeginn deine Flightpartner, ob diese damit einverstanden sind.

Wann fangen die VcG-Turniere an?

Die Startzeiten für die VcG-Turniere sind unterschiedlich: Am Wochenende hauptsächlich vormittags, an Wochentagen starten die Turniere nachmittags bzw. abends. Genaue Informationen zum Turnierstart findest du im Eventkalender und erhältst du in deiner Anmeldebestätigung.

Wann sollte man zu einem Turnier anreisen?

Man sollte so anreisen, dass genug Zeit ist, sich einzuspielen. Die Vorbereitungszeit ist je nach Spieler unterschiedlich, beträgt aber in der Regel etwa eine Stunde. Wichtig ist, dass man sich 10 Minuten vor der eigentlichen Startzeit am ersten Abschlag einfindet, so dass man sich ohne Zeitdruck auf den ersten Abschlag vorbereiten kann.

Wer ist Ansprechpartner, wenn ich mich für ein Turnier angemeldet habe, aber nicht auf der Startliste registriert bin?

In diesem Fall wendest du bitte umgehend an das VcG-Eventteam, Telefon 0611 34104-16!

Wie ist der Zahlungsmodus, wenn ich über die Warteliste nachgerückt bin?

Die Turniergebühr wurde entweder per Kreditkarte oder per PayPal bereits bezahlt. Andernfalls wird die Gebühr per Lastschrift von deinem Konto eingezogen. Eine Barzahlung vor Ort ist nicht möglich.

Wie erfahre ich mein neues Handicap nach dem Turnier?

Dein aktuelles Handicap kannst du jederzeit in der VcG-Community einsehen. Das Vorgabenstammblatt findest du unter [Mein Spiel // Mein Handicap].

Wie finde ich den Golfplatz, auf dem das Turnier ausgetragen wird?

In unserer [Golfplatzsuche] sind die Adressen und Wegbeschreibungen aller Golfclubs verzeichnet.

Wie kann ich meine Startzeit abfragen?

Die Startzeiten werden dir zwei Tage vor dem Turnier per SMS zugestellt und können ab 15:00 Uhr

  • im Internet unter www.vcg.de/community unter [Mein Spiel] eingesehen,
  • bei der VcG unter Telefon 0611 34104-0 oder
  • beim ausrichtenden Golfverein telefonisch erfragt werden.
Wie können sich Mitglieder anderer Vereine (Gäste) zu einem VcG-Turnier anmelden?

Mitglieder anderer Vereine (Gäste) melden sich bitte direkt bei den gastgebenden Golfclubs an, da diese das Gästekontingent verwalten. Das Startgeld ist dann auch direkt im Club zu entrichten. Bitte berücksichtige, dass den Golfclubs die Möglichkeit offen steht, ihr Gästekontingent für die eigenen Mitglieder zu reservieren.

Wie setzt sich die Turniergebühr zusammen?

Die Turniergebühr beinhaltet Nenngeld und Greenfee. Bei den "Club meets VcG"-Turnieren ist teilweise auch eine Rundenverpflegung und/oder ein Imbiss nach der Runde enthalten.

Wo und wann bekomme ich meine Scorekarte ausgehändigt?

Die erste Anlaufstelle ist immer das Clubsekretariat. Die Scorekarte wird dort oder direkt am ersten Abschlag von der Turnierleitung ausgegeben.